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Gesundheit

Details

Der Dt.Pinscher ist im wahrsten Sinne eine sehr robuste und Gesunde Hunderasse die den Tierarzt nur zur Jährlichen Gesunden Untersuchung und zum Impfen braucht.

Rassetypische Krankheiten gibt es beim Dt.Pinscher keine.

Da wir im Österreichischen Schnauzer Pinscher Klub Züchten gibt es Gesundheitliche Vorschriften für unsere Zuchthunde die wir positiv erfüllen müssen.

1)  HD - Untersuchung

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine angeborene Fehlbildung im Hüftgelenk, bei der die Pfanne des Beckens und der Oberschenkelkopf nicht optimal zusammen passen. Dadurch kommt es bei Hunden zu Instabilität und Lahmheit. Je nach Schweregrad, entwickeln sich die Beschwerden entweder in den Jugendjahren oder erst im Erwachsenenalter.

Die HD-Untersuchung ist eine Röntgenuntersuchung, bei der die Hunde in Narkose sein müssen, weil das Röntgen schmerzhaft sein kann – aber vor allem, weil nur eine vollständige Muskelentspannung des Tieres ein beurteilbares Röntgenbild liefert.

Die Untersuchung bei Zuchttieren vieler Rassen ist mittlerweile Pflicht. Aber auch bei allen anderen Zuchthunden ist die Untersuchung empfehlenswert, da es sich um eine erbliche Erkrankung handelt. Zu empfehlen ist die Untersuchung bei Hunden, deren Eltern vorbelastet sind, sowie bei Arbeits- und Sporthunden, weil deren Gelenke sehr beansprucht werden.
Für das HD-Röntgen müssen die Hunde ausgewachsen sein. Die Untersuchung wird bei Hunden ab einem Alter von 12 Monaten durchgeführt

2)  Augen - Untersuchung

Bei Tieren, die für die Zucht genutzt werden sollen ist es sinnvoll, eine Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen („Zuchtuntersuchung“) durchführen zu lassen. Dies soll gewährleisten, dass Erbkrankheiten bei einer Rasse nicht zu einem Problem werden können. Bei gewissen Hunderassen ist eine solche Untersuchung vom Zuchtverein vorgeschrieben und muss in 1 jährlichem Abstand vorgewiesen werden.

Die Untersuchung darf nur von qualifizierten und vom European Collage of Veterinary Ophthalmologists (ECVO) anerkannten Tierärzten durchgeführt werden. Es wird im Anschluss an die Untersuchung ein spezielles Augenzertifikat ausgestellt. Jeweils ein Durchschlag bekommt der Tierbesitzer, der Zuchtwart, der Untersucher und die statistische Auswertungsstelle des AKVO (Arbeitskreis Veterinärophthalmologie). Die Entscheidung, ob der Züchter mit einem von einer erblichen Erkrankung betroffenem Tier züchten darf, wird vom Zuchtwart des jeweiligen Klubs getroffen

3) Patella . Untersuchung

Die Patellaluxation nach medial (innen) ist eine angeborene Fehlentwicklung im Kniegelenk. Gerade bei kleinen Hunderassen ist sie häufig. Bei dieser Fehlstellung springt die Kniescheibe aus der Führung zwischen den zwei Rollkämmen des Oberschenkels – der Hund kann das Kniegelenk nicht mehr abwinkeln. Genauso plötzlich kann die Kniescheibe wieder „hineinrutschen“ und der Hund läuft wieder auf allen vier Pfoten.

Aufgrund der Schmerzen führt Ihr Hund ständig unphysiologische Bewegungen aus. Diese führen zu Arthrosen (Abnützungserscheinungen) im Gelenk und später zu Lahmheit. Daher ist es ratsam, Ihren Hund schon beim ersten Auftreten der Symptome untersuchen zu lassen. So können wir den Schweregrad der Patellaluxation feststellen und entscheiden, ob eine Operation ratsam ist. Im Rahmen der Zucht verlangen schon viele Zuchtvereine eine Untersuchung der Kniegelenke.

Zu erwähnen ist auch noch das Ohrrand-Problem sprich Ohrrandnekrose beim Dt.Pinscher

Ohrrandprobleme  treten meist  im Alter von 7 bis 8 Monaten erstmals auf. In der Regel beginnen sie zunächst mit  winzigen
 Bläschen oder Verdickungen an den Ohrrändern  bzw. Ohrspitzen. Die Tiere sind durch die Bläs- chen  oder  Krusten  irritiert,  weshalb  sie  häufig schütteln bzw. kratzen was wiederum die Heilung behindert. Durch Kopfschütteln platzen die Ohrränder  immer  wieder  auf,  bluten  und  verkrusten. Unter  den Krusten stirbt das Gewebe ab, so daß das Ohr Kerben bekommt.

Eine Kontrolle der Ohrränder sollte regelmässig geschehen.   Es  ist  wichtig  auch  gesunde Ohrränder  nicht  austrocknen  zu lassen. Bei schuppigen Ohrrändern, trockener Haut und/oder leichteren  Verdickungen  hat  sich  die  Pflege  mit  “Bepanthen”   Wund-  und  Heilsalbe  bewährt.

Da unsere Zuchthündinnen keine Probleme mit den Ohrrändern haben Bitte ich unsere jeweiligen Welpenbesitzer die Ohren im ersten Lebensjahr immer wieder zu kontrollieren und sich BITTE unverzüglich bei uns zu melden sobald Verdacht auf dieses Problem besteht.

Wir Helfen Ihnen und Ihrem Hund die Ohrrand-Nekrose abzuheilen.


 

   

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