Streifenhörnchen

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Die Streifenhörnchen, Backenhörnchen oder Chipmunks sind eine Gattung der Hörnchen innerhalb der Nagetiere. 25 Arten fallen unter diesen Namen, die meisten sind in Nordamerika heimisch, nur eine Art-das asiatische Streifenhörnchen-lebt in Asien.

Je nach art wiegen sie 30 bis 120 Gramm bei einer Kopfrumpflänge von 5 bis 15 cm und einer Schwanz länge von 7 bis 12 cm. Alle Arten sind mit Sreifen gezeichnet. Auf einem graubraunen bis rotbraunen Grund ziehen sich fünf schwarze Längssreifen über den Rücken, unterbrochen von weißen oder grauen Zwischensreifen. Da dies bei allen Streifenhörnchen der Fall ist, sind die einzelnen Arten sehr schwer von-einander zu unterscheiden.

 

Ernährung und Fortpflanzung:

Streifenhörnchen fressen Nüsse, Samen, Früchte und Insekten. Als Einzelgänger verteidigen sie den Bereich um ihren Bau gegen eindringliche Artgenossen. Nur zur Paarung finden sich die Männchen und Weibchen kurz zusammen. Nach einer Tragzeit von ca. 30 Tagen kommen vier oder fünf Junge zur Welt. Noch im ersten Lebensjahr werden diese geschlechtsreif.

Die Lebenserwartung von Streifis beträgt in der Wildnis meistens nicht mehr als drei Jahre, in der Geangenschaft können sie bis zu zehn Jahre alt werden.

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Verbreitung und Lebensraum:

Die Gattung ist über ganz Nordamerika vom Polarkreis bis Zentral-Mexico verbreitet. Dabei lebt das Streifi in der Osthälfte Nordamerikas, während sich 23 andere Arten die Westhälfte teilen. Das Asiatische Streifi bewohnt Nordasien vom Ural bis nach korea und nordchina sowie die Japanische insel Hokkaido. Aus Zuchten entlaufene Asiatische Streifis sind außerdem in Teilen Mitteleuropas heimisch geworden. Sie leben hauptsächlich in Wäldern. So findet man das Streifi unter anderem in den Laubwäldern Neuenglands, das Asiatische Streifi in der Taiga und in den Nadelwäldern Kanadas.

Streifenhörnchen sind tagaktiv und können gut klettern, bleiben aber die meiste Zeit am Boden. Die nördlichen Arten sammeln Nahrungsvorräte für den Winter, die sie in ihren Bauen lagern, sie halten einen Winterschlaf, den sie bei milden Wetter öfters unterbrechen.